Wie ich erfolgreich Poker spiele!

Hast du gewusst, dass ich eine leidenschaftliche Pokerspielerin bin? Ich spiele in einem Team der SPL (Swiss Poker League) im Verband der SPSA (Swiss Poker Sport Associaton).

Poker ist ein Sport den nicht jeder akzeptiert und der auch zum Teil immer noch einen schlechten Ruf hat. Wenn du keine Ahnung von Poker hast, dann gebe ich dir recht, dann ist Poker ein Glücksspiel. Doch wenn du verstehst worum es geht, dann hat Poker nichts mehr mit Glücksspiel zu tun.

Man muss das Spiel verstehen um erfolgreich zu sein. Poker ist unter anderem Strategie, Mathematik und Menschenkenntnis.

Poker ist kein Kartenspiel. Es gewinnt nicht immer die beste Hand. Manchmal kann man den Gegner auch zum Aufgeben bringen und somit mit den schlechteren 2 Karten gewinnen.


Beim pokern geht es darum den Gegner zu lesen. Darum - und weil es cool aussieht - tragen einige zum Beispiel eine Sonnenbrille oder einen Schal. Die Nervosität, sichtbar zum Beispiel an der Halsschlagader, kann einen Spieler verraten. Ein Pokerspieler versucht also seinen Körper zu kontrollieren und ruhig zu bleiben. Es ist schwierig gute Spieler anhand der Körpersprache zu lesen.



Ganz kurze Erklärung wie Poker - die Variante Texas Hold'em - funktioniert

Jeder Spieler erhält zu Beginn 2 Karten und entscheidet dann ob er die spielt oder nicht. Spielt er mit, muss er einen Einsatz leisten.

Danach werden 3 Karten aufgedeckt. Es erfolgt eine Einsatzrunde. Wer nicht mehr zahlen möchte steigt aus .

Eine vierte Karte wird aufgedeckt. Es folgt eine weitere Einsatzrunde oder der Ausstieg.

Die fünfte Karte kommt auf den Tisch und die letzte Einsatzrunde steht an.

Sind noch 2 oder mehr Spieler dabei werden jetzt die verdeckten 2 Karten, die jeder zur Beginn erhielt, aufgedeckt und der mit den besten 5 Karten gewinnt.

Oft steigen Spieler bei einer Einsatzrunde aus und es bleibt nur einer übrig, der dann gewinnt ohne seine Karten zu zeigen.


Ich verrate dir jetzt wie ich spiele und warum ich Hände gewinne die meine Mitspieler nicht mal spielen würden.


Ich nutzte meine medialen und sensitiven Fähigkeiten, und zwar in den unterschiedlichsten Situationen!


Bekomme ich zu Beginn 2 gute Karten, die ich normalerweise spiele, mein Gefühl aber schlecht ist, dann werfe ich die Karten weg. Bekomme ich 2 schlechte Karten, habe aber ein gutes Gefühl, dann spiele ich diese.

Schon oft hatte ich so am Schluss, mit den vermeintlich schlechten 2 Karten, die beste Hand.


Bin ich mir unsicher, ob mein Gegner wirklich so gut ist wie er mir verkaufen will, dann frage ich mich oder meinen Geistführer, was mein Gegenüber für Karten hat. Mein Gefühl auf die Antwort entscheidet dann wie und ob ich weiter spiele.

Ein paar Mal habe ich so vermeintlich gute Hände weggeworfen, weil mir mein Gefühl sagte, dass der Gegner besser ist. Mittlerweile werden unsere Liga Spiele online übertragen und man kann sich die Händen nochmals anschauen und sieht was der Gegner für Karten hatte. So erhalte ich meine Bestätigungen.


Spüre ich die Unsicherheit meines Gegners, dann mache ich Druck oder frage meinen Geistführer wie ich die Hand am erfolgreichsten gewinnen kann. Meinen Gegner zwinge ich so seine gute Hand aufzugeben.



Früher habe ich oft Hände bis am Schluss gespielt auch wenn ich ein schlechtes Gefühl hatte, einfach um zu schauen, ob mein Gefühl richtig war. So habe ich stundenlang gespielt und meine Sensitivität geübt.

Keine Angst, ich habe beim üben nie um Geld gespielt, es ging immer nur um Ruhm und Ehre und vielleicht mal einen Sachpreis - wie eine Trinkflasche - die ich dann auch gewonnen habe. :-)

An den Liga Spielen habe ich gelernt, mir und meinem Geistführer zu vertrauen.


Strategisch bin ich nicht die beste Pokerspielerin. Da haben wir im Team bessere Spieler, nach denen richte ich mich, deren Anweisungen befolge ich. Doch wie ich die Hände am Tisch spiele, das entscheide ich alleine, die Rückendeckung und das Vertrauen des Teams gibt mir Sicherheit und die erzielten Ränge geben mir Recht.


Lerne dir zu vertrauen. Egal was du machst. Du weisst instinktiv was für dich am Besten ist. Ich empfehle dir es da zu üben wo es dir nicht weh macht wenn du mal falsch liegst. Gib einfach nicht auf! Dann hast du schon gewonnen.

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