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Anhaftungen und Besetzungen Teil 1

Immer wieder treffe ich auf Menschen, die daran glauben, dass es möglich ist von Verstorbenen oder Geistwesen besetzt zu sein oder, dass sich fremde Wesen an sie heften. In diesem Blog erkläre ich dir, warum ich nicht glaube, dass dies möglich ist.


Immer mal wieder höre oder lesen ich von Menschen, er selbst oder jemand den er kennt hat eine Anhaftung oder eine Besetzung. Dann denke ich: «super, das hätte ich auch gerne! Aber nein, ich übe seit Jahren und es haftet sich niemand an mich. Ich muss hart dafür arbeiten, um Geistwesen wahr zu nehmen.»


Diese Anhaftungen, von denen dieser Jemand erzählt, sind in der Regel auch noch böse. Zum Glück wurde diesem Jemand meist von einem «BöseWesenVertreiber» weiss gemacht, dass er diese Anhaftung überhaupt hat. Den dieser «BöseWesenVertreiber» kann praktischerweise mit etwas Geld, ein paar Engeln und vielleicht noch einem Gebet oder Ritual die Anhaftungen vertreiben. Wie praktisch! Ernsthaft? Da stellen sich bei mir die Haare zu Berge. Solche Aussagen haben für mich weder Hand noch Fuss. All das, was ich in den vergangenen Jahren an «Bösem» selbst gesehen und erlebt habe und was mir meine verschiedenen Lehrer beigebracht haben. Alles, konnte irdisch erklärt werden.



Ein Medium muss jahrelang üben, regelmässig, immer wieder, damit es einen guten Kontakt zu Geistführern oder Verstorbenen herstellen kann. Ein angehendes Medium übt in einem Zirkel, einem Ort mit einem Lehrer und Gleichgesinnten. Zudem braucht es auch viel Zeitaufwand alleine. Der Fokus ist voll und ganz auf der Energie des Geistführers oder des Verstorbenen. Um in Kontakt mit dem Geistführer zu treten, sitzt man einfach nur da und konzentriert sich auf die Energie des Geistführers. Der Geistführer nimmt die Einladung an und beginnt mit dem angehenden Medium zu arbeiten. Dabei können beim Medium Gefühle, Gedanken, Erinnerungen ausgelöst werden oder neues Wissen kann erworben werden. Meistens jedoch geschieht «nichts». Es passiert immer etwas nur ist es nicht jedes Mal gleich intensiv, daher kann es sich manchmal nach «nichts» anfühlen. Vor allem wenn man mit einer gewissen Erwartung an die Sache heran geht. Mit diesem Training bekommt man eine bessere Verbindung zur geistigen Welt.

Auch ein fertig ausgebildetes Medium trainiert immer wieder. Wie beim Spitzensport kann man das Niveau nur hochhalten, wenn man es regelmässig angewendet und trainiert.

Je besser die Verbindung ist umso leichter kann man die Anwesenheit des Geistführers auch im Alltag wahrnehmen. Man spürt sofort, wenn es eine Information von ihm war. Das kann etwas ganz Banales sein. Wenn man zum Beispiel Auto fährt, mit überhöhter Geschwindigkeit und dann das Gefühl bekomme langsamer zu werden und gleichzeitig seinen Geistführer wahrnimmt. Ein paar Meter weiter kommt vielleicht ein Blitzer oder ein Ball rollt auf die Strasse und ein Kind folgt ihm. Die Warnung kam vom Geistführer. Es hätte auch die Intuition, das Bauchgefühl sein können doch wenn man den Geistführer kennt, dann weiss man, wenn er da ist. Wenn man nicht trainiert ist, weiss man nicht, woher die Information gekommen ist.


In der physikalischen Medialität kann die geistige Welt zum Beispiel Gegenstände durch ein Medium materialisieren. Oder die geistige Welt kann Gegenstände bewegen, Musik machen. Es ist der geistigen Welt auch möglich durch ein Medium zu sprechen, zu schreiben oder zu zeichnen. Manche dieser Phänomene werden in einer Gruppe erzeugt, den je mehr Energie im Raum ist umso einfacher gelingt es. Doch damit die geistige Welt arbeiten kann braucht es die Genehmigung des Mediums. Das Medium nimmt sich dabei so weit wie möglich zurück und meistens ist es in einem Trance Zustand.


Selbst beim Heilen versetzt sich das Medium in einen anderen Bewusstseinszustand damit die geistige Welt besser durch das Medium arbeiten kann. Das Medium kann dabei die Heilenergie der geistigen Welt spüren. Wenn die Arbeit getan ist und sich die geistige Welt zurückzieht, kommt auch das Medium wieder ein einen normalen, wachen Zustand.


In all diesen Fällen kann man sagen: «Ja, das Medium wurde von der geistigen Welt überschattet.» Doch es geschah immer mit dem Einverständnis des Mediums und in allen Fällen war viel Übung und Vertrauen notwendig. Man muss sehr viel Training haben, damit man die geistige Welt so richtig nahe an sich heranlassen kann. So, dass man auch von überschatten sprechen kann.



Die geistige Welt kann das Medium nicht übernehmen, wenn das Medium nicht möchte. Man kann noch so viel üben, wenn das Vertrauen in die geistige Welt fehlt und man sich nicht ganz zurücknehmen kann, dann kann die geistige Welt nur begrenzt mit einem arbeiten.

Das Medium kann das Geschehen beobachten. Meist geschieht dies nicht bewusst da ein sehr grosses Vertrauen vorhanden ist. Trotzdem könnte das Medium von sich aus wieder aus der Trance zurückkommen. Das erworbene Vertrauen ist jedoch so gross, dass die Notwendigkeit nicht besteht. Der geistigen Welt ist das Wohl des Mediums sehr wichtig den ohne ein Medium können sie nicht verständlich kommunizieren.


Doch was ist mit den Wahrnehmungen, die gewisse Menschen haben? Sind das alles nur Einbildungen? Sind diese Menschen Irre? Nein! Hier im 2. Teil des Blogs erkläre ich dir mehr…


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